
Kernbotschaft: Für flüssige, faire und angenehme Turnierrunden ist die Orientierung an der vorderen Gruppe entscheidend – nicht an der hinteren. Verzögerungen entstehen, wenn Lücken nach vorne aufgehen, selbst wenn von hinten niemand aufläuft.
Am ersten Pava Monthly Medal der Saison zeigte sich erneut, wie stark sich ein zu langsames Spieltempo auf den gesamten Turnierablauf auswirkt. Während die ersten Flights ihre Runde in rund vier Stunden absolvierten, verlängerten sich die Rundenzeiten nach hinten zunehmend – bis über 5 Stunden. Jede Gruppe verlor im Schnitt etwa zehn Minuten auf die vordere, was zu langen Wartezeiten und einem deutlich beeinträchtigten Spielfluss und Spielqualität führte.
Verbindliche Durchgangszeiten
Die auf den Scorekarten angegebenen Sollzeiten bei den Bahnen 5, 10, 14 und 18 sind verbindlich und in 3er-Flights gut erreichbar. Entscheidend ist:
- Keine Lücken nach vorne
- Konsequente Orientierung am Flight vor euch
- Aktives Aufholen, wenn Rückstände entstehen
Das Argument, dass von hinten niemand aufläuft, ist nicht relevant – die hintere Gruppe kann selbst zu langsam sein.
Rolle von Ranger und Spielbetreuung
Um künftig wieder flüssige Turnierrunden zu gewährleisten, wird die Spielbetreuung – insbesondere die Ranger – verstärkt Einfluss nehmen. Dazu gehören:
- Aktive Hinweise an Flights, die Rückstände aufweisen
- Konsequente Kontrolle der Durchgangszeiten
- Massnahmen, wenn trotz Aufforderung nicht aufgeholt wird
Dies kann im Extremfall dazu führen, dass ein Flight mit Strafschlägen belegt wird, wenn die Rückstände nicht reduziert werden.
Unser gemeinsames Ziel
Wir alle möchten Turniere erleben, die fair, angenehm und flüssig ablaufen. Dazu braucht es die Disziplin und Mithilfe aller Spielerinnen und Spieler. Jede Gruppe trägt Verantwortung für den Spielfluss – und damit für die Qualität unserer Golfrunden im Wylihof.
Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis.
Herzliche Grüsse
Reto Krebs & Roland Meyer
